Newsletter 2/2009 - Februar 2010

Sind Sie glücklich? Und wenn Sie selbst das Glück wären, würden Sie sich gerne besuchen?

Diese Frage stellte kürzlich der medizinische Kabarettist Eckart von Hirschhausen. Sind Sie es sich überhaupt wert, glücklich zu sein?

Doch was ist Glück überhaupt?

Erst einmal etwas sehr Subjektives. Eine arme Frau in Bangladesh, freut sich über andere, eher existenzielle Dinge, als wir sie überhaupt noch erahnen können. Und das wissen wir. Aber es bringt uns auch nicht sehr viel weiter.

Suchen wir nach der Herkunft des Wortes Glück, so stoßen wir auf die ursprüngliche, mittelhochdeutsche Wortbedeutung „gelucke“. Demnach bedeutet Glück die Art, wie und das ich etwas zu Ende gebracht habe. Gleicht also eher einem Prozessgeschehen. Damit sind wir auch schon bei dem neudeutschen Management- und Motivations Begriff „Flow“.

Leider sehen wir das im Alltag oft etwas anders. Als Gradmesser für Glück dient die kurzweilige „Glücks-Dusche“. Die Freude über das neue Möbelstück, das tolle Kleid, der gigantische Urlaub. Schade. So wird die Sache mit dem Glück plötzlich ganz materialistisch und in Folge zum dauerhaften Missverständnis.

Und mit der dadurch auch noch entstehenden Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten, werden wir auch noch unzufriedener: 123 Marmeladen-Sorten in 3 Meter Regalbreite, 76 verschiedene Mobiltelefone, mit 24 ganz individuellen Tarifen. Hilfe!

Aus der Suche nach dem Glück wird Stress.

Das macht dann Stress. Und unser wirklich genialer Körper hat evolutionsbiologisch nach oben hin für Stress keinen „OFF-Schalter“ vorgesehen. Aus der irgendwann begonnenen Suche nach dem Glück, laufen 20 Jahre später die Systeme heiß. Wir hängen fest in unserer Erwartungs- und Überlastungsspirale.

NEIN. Glück ist nicht die große Masse. Glück ist und beginnt meist ganz klein. In der Wahrnehmung der Dinge, die um mich sind. Hinwendung zu den Dingen, die ich schon geschaffen habe. Dankbarkeit über die Dinge, die ich schon als selbstverständlich ansehe. Freude auf morgen.

Wer mit mir auf die Suche zur Entlastung und zum wahren Glück gehen möchte, sollte sich beeilen: im Februar Kurs (kommende Woche) ist tatsächlich noch Platz!

Tipp des Monats

Magische Reise zum Glück.

Gibt es etwas, was dich unzufrieden macht? Etwas, was dich blockiert?

Sieh es dir genau an. Schreibe es bitte auf und lege das Blatt dann zur Seite.

Und jetzt nimm ein neues Blatt und notiere dort, wo du ähnliches in deinem Leben schon einmal geschafft hast.

Drei Beispiele. Sieh sie dir genau an. Fühl dich hinein.

Wie war es damals? Was ging dir so leicht von der Hand? Was war die entscheidende Wende?

Lass dir Zeit? Und wenn du die drei Beispiele genau „untersucht“ hast, nimm jetzt wieder das erste Blatt, mit dem Thema, das dich unzufrieden macht.

Was hat sich jetzt verändert?

Kurz geschildert... Fall aus der Praxis.

Schilddrüse - Unser Organ, das unser „Lebens-Glück“ mitbestimmt.

Vor 375 Millionen Jahren hat der Fisch sich aufgemacht, das Land zu erobern. Um an Land zu leben benötigt der Fisch Jod, das er im Meerwasser ausreichend findet. So erscheint in der Evolution bei Amphibientieren, die im Wasser als auch auf dem Land leben können, zum ersten Mal die Schilddrüse. Aus systemisch-soziologischer Sicht (SED-Methode) steht demnach die Schilddrüse für Expansion bzw. Eroberung und Jod für Perspektive - sein Land, seine Vorstellungen vom Leben zu erobern. Es sind unsere expansiven Wünsche und Vorstellungen, die die Schilddrüse in unserem Körper repräsentiert und uns zum Verlassen der Heimat anspornt, aber auch fehlende Perspektive in der Lebensumgebung - nicht die Not.

Eine Überfunktion der Schilddrüse bedeutet aus systemisch-soziologischer Sicht, dass unsere Wünsche und Vorstellungen in unserer sozialen Umgebung, in der Familie, in der Partnerschaft oder im Beruf, kein Gewicht haben! Wir leben die Perspektive der Anderen und haben Symptome, wie Gewichtsabnahme, Schwitzen, Herzklopfen, Kloß im Hals, Rastlosigkeit usw.

Eine Unterfunktion der Schilddrüse bedeutet, dass wir gewichtige und nachdrückliche Worte über unsere Vorstellungen, wie das Leben laufen sollte, sprechen, aber es in Handlungen nicht umsetzen. Die Symptome sind jetzt Gewichtszunahme, Durchblutungsstörungen, geschwollenes Gesicht, Ermüdungserscheinungen usw.

Wenn dies Ihr Thema ist, dann lassen Sie uns einfach daran arbeiten! Ein Coaching mit mir und meiner ICHselbstAG® schafft die Wende! Denn das Leben ist zu schön, um sich mit Belastungen zu belasten!

Herzlichst
Ihr Uwe Pettenberg

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