Newsletter 1/2009 - Januar 2010

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in Ihr Jahr 2010. Ein Jahr mit vielen Berührungen. Denn sie fühlen sich gut an!

Liebevolle Berührungen gehen nicht nur Kindern unter die Haut. Berührungen heilen auch bei uns Erwachsenen Körper und Psyche.

Unsere Haut gilt als der „Spiegel der Seele“. Und so stärkt Körperkontakt sogar die körperlichen Abwehrkräfte durch die Ausschüttung des körpereigenen Wohlfühl-Hormons Oxytocin und senkt die Vermehrung des Stresshormons Cortisol.

Warum geben wir uns dann nicht mehr Mühe zu berühren?

Berührung von Haut und in Folge auch Seele, bergen immer die Gefahr inne, etwas von sich Preis zu geben, oder gar verletzt zu werden. Das macht uns potenziell Angst und so beginnen wir Berührungen zu vermeiden.

Vielfach erinnern uns Berührungen oder eben keine, auch an unsere Kindheit. Wurden wir als Kind schon wenig berührt, fragen wir uns oft, ob wir es überhaupt Wert sind, berührt zu werden? Eher gehen wir auf Distanz.

In vielen Fällen führt dies dann zu eher schwierigen Beziehungen, wiederholten Abbrüchen von Partnerschaften oder auch sexuellen Störungen.

In jedem Falle nehmen wir uns viel, wenn wir nicht geben.

Denn das Ausbleiben von Berührungen kann kränken.

Mehr noch... In meiner täglichen Praxis erlebe ich häufig Menschen, die aufgrund weniger Berührungen und Kontakte zu einem Elternteil einen übersteigerten Anspruch an sich selbst generiert haben. Und die Folgen sind – in ungünstigen Bedingungen – nicht selten BurnOut-Tendenzen.

Für den Alltag würde es erst schon einmal reichen, wenn Menschen einander ihre Verbundenheit häufiger durch kleine Berührungen verdeutlichten – vielleicht sogar flüchtig im Vorübergehen. Einfach um zu zeigen: „Schön das es dich gibt!“, „Schön, dass du in unserem Arbeits-Team bist!“, „Schön auf unserer Welt, auf der Du und ich leben dürfen...!“

Der Aufwand ist vergleichsweise gering und der Nutzen gigantisch. Denn es gibt doch kein schöneres Gefühl, als das Gefühl gesehen und gebraucht zu werden!

In diesem Sinne - nur Mut! Du bist der Held in deiner Welt!

Und wer wieder Lust hat sich (im Herzen) berühren zu lassen und damit eine Wende im eigenen Leben herbeiführen möchte, sollte sich gleich für den kommenden Kurs anmelden! Im Februar-Kurs ist noch Platz frei!

Herzliche Grüße und nochmals alles Gute für Ihr Neues Jahr
Ihr Uwe Pettenberg

Tipp des Monats

Berührung. Für Mutige.

Zum Jahresanfang erlaube ich mir die Empfehlung einer sehr intensiven Übung.

Da sich dieser NewsLetter der Berührung versprochen hat, gibt es eben auch eine entsprechende „Aufgabe“:

Suche dir bitte einen Partner, einen Freund oder Freundin. Nehmt euch beide eine Stunde Zeit.

Setzt euch bitte im Schneidersitz gegenüber und rutsch dann so nah zu einander, dass ihr euch vollends berührt – Arm in Arm – ihr seid eins – eng umschlungen (auch die Beine umschließen den anderen!). Schließe deine Augen.

In dieser Position verbleibt ihr mind. 30 Minuten. Spreche deinen eigenen Namen immer wieder aus. Sonst nichts Ohne Pause! Immer wieder – mal laut, mal leise.

Entdecke was passiert. Achte auf die Bilder die vor deinem inneren Auge auftauchen! Und nutzt die zweiten 30 Minuten euch über eure Erfahrungen auszutauschen!

Nur Mut! Du bist der Held in deiner Welt!

Kurz geschildert... Fall aus der Praxis.

Finanzprobleme?

Wenn wir (uns) nichts GELTen, dann verdienen wir nichts...

Anhand der Wortbedeutung, erlangen wir bereits viel Aufschluss zu unserem so aktuellen Thema Geld: Geld wurde ursprünglich GELT geschrieben und hat somit nahe liegend mit dem Thema GELTung zu tun.

Wie sieht es aus mit unserer Geltung, mit dem Wert, den wir uns selbst geben? Sind Sie es sich denn überhaupt WERT, glücklich und zufrieden zu leben?

Und wie steht es mit Ihrer ursprünglichen Familie? Haben Sie gelernt, als Kind einen eigenen Standpunkt zu vertreten – sich selbst einen WERT zuordnen können? Oder sind Sie unter WERT „in der Familie mitgelaufen“? Wieviel Gewicht haben Sie in Ihrer heutigen Familie? Welche Rollen nehmen Sie heute in Ihrem (Berufs-)Leben ein? Arbeiten Sie vielleicht vorwiegend, um GELTung zu erreichen und kämpfen dennoch immer mit den Finanzen?

Wohlstand kann sich nur einstellen, wenn wir in unserem Leben Wohl stehen! Wenn ich mir bewusst darüber bin, woher ich komme, wo ich heute stehe, was ich in meinem Leben und von meinem Leben wirklich will!

Stehe ich wohl, dann ist das Erlangen von Wohlstand ein „zwingende“ Folge, weil er einfach er-folgt!

Das Thema Geld ist also eng verknüpft mit dem eigenen Selbstwert und dem Selbstvertrauen, das wir uns SELBST geben!

Wenn dies Ihr Thema ist, dann lassen Sie uns einfach daran arbeiten! Ein Coaching mit mir und meiner ICHselbstAG® schafft die Wende! Denn das Leben ist zu schön, um sich mit Belastungen zu belasten!

Herzlichst
Ihr Uwe Pettenberg

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