Autor: admin | Kommentar schreiben »

Bei der häufig vorkommenden Laktose-Intoleranz handelt es sich medizinisch gesehen darum, dass das Verdauungsenzym Lactase fehlt, das den Milchzucker aufspaltet.

Laktose ist die Bezeichnung für den Zuckeranteil in der Milch und den entsprechenden Milcherzeugnissen. Eine Intoleranz bemerken wir, wenn wir z.B. die Milch im Müsli oder im Kakao nicht mehr vertragen und an Krämpfen, Durchfall, Unterbauchschmerzen oder Blähungen leiden. Für die Schulmedizin ist dies folgerichtig eine Stoffwechselstörung.
Somit wird empfohlen, auf Milcherzeugnisse zu verzichten.

Auch die Industrie klärt uns auf und präsentiert immer häufiger Produkte „Laktosefrei“.
Doch dies sollte uns keine „Bestätigung“ sein, nur weil es Anderen vielleicht auch so ergeht.

Denn aus sozialsystemischer Sicht, ist dieser Verzicht eigentlich ein „Fehler“ wir erhalten damit mehr von dem, was uns eh schon nicht gut tut: Verzicht. Wir müssen verzichten und uns erneut über unsere eigenen Belange hinweg angleichen.

Wir gleichen uns überwertig an Personen aus dem Familien- bzw. Partnerschafts-System an, was dem eigenen Selbst-System gegenläufig ist und sich jetzt als negative Rückkopplung im Körper als Stoffwechselstörung abbildet.

Suchen wir nach dem Ursprung, gehen wir auf die Suche nach dem ursprünglich Nährenden, mit dem wir möglicherweise unsere Defizite erlebten: dem Nährenden im Mütterlichen (Muttermilch). Hier liegt die eigentliche Ursache. Nicht bei der Mutter sondern im Bezug zu dem Weiblichen und Mütterlichen.

Klären wir diese „Wissenslücke“ höchst individuell und gestehen uns zu, nicht verzichten zu müssen, werden wir frei!

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Autor: Uwe Pettenberg | 1 Kommentar »

Zwangstörungen sind verbreiteter als angenommen und kommen in einem breiten Spektrum von der „lustigen“ Angewohnheit bis hin zu wirklich einschränkenden und pathologischen Denk- und Verhaltensweisen vor.
Die diagnostizierte Zwangserkrankung ist eine sehr ernst zu nehmende psychische Störung, bei der sich dem Betroffenen Gedanken und Handlungen aufdrängen, die als quälend empfunden, aber dennoch umgesetzt werden müssen.

Oftmals wird aus Scham der Gang zu einem Fachmann über Jahre hinweg aufgeschoben.
Dadurch wird der Leidensdruck immer größer und der Zeitbedarf, die der Vollzug der Handlungen in Anspruch nimmt, immer größer. Der Tagesablauf wird zunehmend von den Gedanken und Handlungen bestimmt.

Zwangsstörungen sind aus sozialsystemischer Sicht soziale Störungen. Sie beginnen z.B. nach belastenden, unverstandenen, oftmals absurden Konflikten in Familie, Schule oder am Arbeitsplatz. Und sie entstehen oftmals auch in Folge von ungelösten Ängsten, die durch keine klare Reaktion und Hilfestellung anderer ins rechte Licht gerückt wurden. Klienten mit der Tendenz zu Zwangshandlungen haben meist in Ihrem sozialen Umfeld enormen Druck erfahren, dem sie (erst) nichts entgegenstellen konnten. Sie fühlen sich dann aufgerufen, in klaren Strukturen und Normen zu agieren.

Zwangserkrankungen sind nie erblich veranlagt, auch wenn diese bereits in der Familie angezeigt waren oder sind. Sie sind also kein genetisches Erbe, sondern ein sozialer Erwerb – erworben im eigenen sozialen Umfeld.

Sie spiegeln auch kein auf sich isoliertes „autistisches Eigenleben“, sondern stellen sich eher als eine „Einheit des Überlebens“ im sozialen Umfeld dar. Mögen sie teilweise absurd erscheinen, so stellen sie doch die gerade bestmögliche Reaktion auf eine absurde Kommunikation von Anderen zu uns dar.

Diese „falschen“ Kommunikations-Strukturen führen dann, sobald sie einmal zustande gekommen sind, in dem Klienten ein Eigenleben, dem der Betroffene gegenüber nicht mehr richtig Herr wird. Die fortwährende Konfrontation mit dem Problem und der konsequente Versuch das Problem zu vermeiden, lässt das Thema eher verewigen, als es zu lösen.

Die Lösung

besteht darin den Druck zu entlarven, dem sich der Klient zu stellen glaubt.
Es muss die Möglichkeit des Widerstandes gefunden werden, um von der eigenen Schuld (= Normen und Struktur) abzukommen und somit eine Entspannung herbei zu führen.

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Autor: Uwe Pettenberg | Kommentar schreiben »

Eine der größten Hürden bei der Heilung von Krankheitsbildern ist es, die allgemeinen Erkenntnisse der Medizin auf den Einzelnen, auf die individuelle Identität zu übertragen.
Für die Medizin ist die Krankheit daher immer eher eine körperliche Funktionsstörung und damit eine biochemische Disposition, die mit Medikamenten (= mit dem Verstand heilen) bekämpft werden muss. Es ist also eher ein Kampf, weniger eine echte Lösung.

So gibt es auch zum Thema Übergewicht medizinische Lösungen bis hin zur Magenverkleinerung, um dem „Leid“ endlich Herr zu werden. Und es gibt auch viele symbolische Interpretationen zu diesem Thema: Körperfülle über die Norm hinaus sei ein Schutzpanzer. So der Rat das Leben endlich bewusst zu erleben und zu fühlen, dann wird schon alles werden. Wir alle wissen, was es bringt…

Aus meiner sozialsystemischen Sicht ist es eine negative Rückkopplung von sozialer Interaktion in unserem Körper. Alles was wir geistig tun, seelisch fühlen und in sozialen Beziehungen – also im Umgang im Miteinander – gestalten, findet einen Niederschlag auch immer in unseren (körperlichen) Strukturen. Unser Körper führt also keineswegs ein auf sich gestelltes, egozentrisches Eigenleben, sondern bildet immer mit seiner sozialen Umgebung eine „Einheit des Lebens“. Über-Gewicht ist also ein Ausdruck des Über-Lebens in den gegenwärtigen Beziehungen.

Dieser Zusammenhang hat eine hohe gesundheitliche Gestaltungskraft. Übergewicht und auch die damit verbundenen möglichen peripheren Herz- und Kreislauferkrankungen lassen sich durch eine systemische Sichtung des lebensgeschichtlichen Hintergrundes aufarbeiten und oftmals dauerhaft bessern.

Zu wissen, was man selbst tun kann, um wieder sein Idealgewicht zu haben und gesund zu werden, ist die Grundlage für den „Heilerfolg“. Dazu gehören neben den umweltbedingten und ernährungsbedingten Faktoren, auch die sozialen Umfeldbedingungen.

Dann gewinnen wir Gewicht in unserem Leben.
Und nicht mehr „nur“ im Körper!

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Autor: Uwe Pettenberg | 12 Kommentare »

Das unterschätzte Phänomen: der medizinisch unbemerkte Verlust eines abgegangenen Zwillingskindes, noch im Mutterleib!

Aus der Sicht der Biologen stellt der sehr frühe, vorgeburtliche Tod keine Besonderheit dar.

Nach neuesten Schätzungen sind zwischen 50 und 75 Prozent aller Schwangerschaften Mehrlingsschwangerschaften. Aus gutem Grund: die Evolution wünscht Über-Leben!

So kann es statistisch tatsächlich sein, dass fast jedes 2. Kind während der Entwicklung im Uterus ein Schwesterchen oder Brüderchen verloren hat. Meistens in den ersten Wochen.

Medizinisch unbemerkt und unauffällig.

Vielleicht noch durch eine Frühgeburt angezeigt, die irgendwie unerklärlich ist – aber alles passt. Das Kind will gehört werden: „Ich will leben!“ und kommt früher auf die Welt!

Später möglicherweise psychisch im Verhalten beeinflusst.

Denn die ersten Beziehungen – bereits im Mutterleib – beeinflussen uns maßgeblich!

Die erste Beziehung überhaupt, entsteht bereits zwischen Samen und Eizelle. Als nächstes folgt die Beziehung zu möglichen Geschwistern im Mutterleib. Dann erst folgt die Bindung des Embryos an die Mutter. Dann die Geburt und folglich die Beziehungen im Außen.

Am Lebensanfang werden die Gleise gelegt, auf denen später unser Lebenszug fährt!

So leidet jemand der im Mutterleib ein Zwillingsgeschwisterchen verloren hat, später an den Folgen des unbewussten Verlustes. Sie wollen leben und können doch nicht mit der ganzen Kraft im Leben stehen. Irgendwie stehen sie dann immer mit einem Bein woanders!
Ein Gefühl, des nicht wirklich „hier seins“, stellt sich ein!

Schuldgefühle gegenüber Anderen und starke Trennungsängste binden zu viel Energie und verhindern glückliche Beziehungen! Die einen meiden Nähe, aus Angst vor dem erneuten Verlust. Andere wollen symbiotische Beziehungen und werden immer wieder enttäuscht, weil sie dem Partner damit viel zu nahe kommen.

Dies alles mündet oft in Resignation und Apathie. Oft sind es dann auferlegte Verbote, die uns aus Schuldgefühlen hindern, ein glückliches Leben zu leben.

Wie wir verändern…

Die Lösung liegt darin, „den Anderen“ wieder zu finden und anzuerkennen. Diese Bewusstwerdung ist ein Wendepunkt im Leben.

Das Leben wird leichter, Wunden und Verwirrungen können heilen = Selbstheilung!

Mehr dazu auch auf welt-online.de:

Zwillinge sterben oft unbemerkt im Mutterleib

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Autor: Uwe Pettenberg | Kommentar schreiben »

Die Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems und die zweithäufigste neurologische Erkrankung jüngerer Erwachsener.

Zwei Ebenen sind betroffen: Im Gehirn und Rückenmark treten verstreut Entzündungen auf und zum anderen zeigen die neuesten Untersuchungen, dass es zu einer zellulären Schädigung kommt.

Was können wir als sozial-systemischen Hintergrund annehmen? Übereinstimmend mit allen meiner Klienten, die von dieser Krankheit betroffen sind, kann ich zuerst sagen, dass sie in einem entzündlichen Lebensumfeld, meist Familienumfeld leben.

Alle versuchten sich einem Familienmitglied zu widersetzen und blieben in ihren Bemühungen, sich zu behaupten nicht wirklich erfolgreich. Sie passen sich immer mehr an und verlieren sich dabei selbst. Denn Gehirn und Rückenmark stehen symbolisch auch für unser Selbst, also für die Behauptung unseres Selbst.

Und genau in diesem Punkt hat uns unsere familiäre Umgebung und unsere Bemühungen um die Behauptung unseres Selbst, immer wieder entzündet. In bestimmten Belangen war folglich die Entwicklung eines Selbst durch einen Anderen in der Familie stark ausgebremst. Die Klienten haben das Gefühl regelrecht von einem anderen „gesteuert“ zu werden.
Wir gehen mit der Idee einem Familienmitglied zu folgen, oder auch nachzufolgen regelrecht unter. Abgeschlagen in unserem eigenen Lauf des Lebens, weil unser Selbst nicht gefördert, sondern immer nur gefordert wurde.

Und so begegnen uns im Laufe des weiteren Lebens dann immer wieder Partnerschaften und Verbindungen die uns nicht fördern sondern immer nur fordern.

Wie wir verändern…

Erst wenn wir die emotionalen Hintergründe aufdecken und unser starkes Selbst (wieder-)beleben, haben wir die größtmögliche Chance unser Krankheitsbild verlassen zu können. So erfahren wir Linderung und auch Heilung.

MS ist keine klassische Erb-Krankheit, ist nicht ansteckend und nur selten tödlich. Damit liegt kein Defekt-Symptom, sondern ein Prozess-Symptom vor. Und ein Prozess-Symptom kann man mit Coaching sozialsystemisch angehen und tatsächlich verändern.

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Autor: Uwe Pettenberg | Kommentar schreiben »

Die Quantenphysik zeigt uns, dass die Welt der Teilchen und Wellen sogar dadurch beeinflusst wird, wenn die Experimente beobachtet werden. Die Ergebnisse gleicher Experimente ändern sich, wenn wir es beobachten oder eben nicht.
So können wir auch davon ausgehen, dass wir das verändern können, was wir erstens wirklich wollen und zweitens auch Aufmerksamkeit schenken. Denn die Energie wächst natürlicher Weise dort, wo die Aufmerksamkeit hingeht.
Fehlt es Ihnen heute an Energie, dann sind sie Ihrem eigenen Energieraub auf dem Leim gegangen. Irgendetwas im Leben kostet ihnen Energie, ohne das Sie es richtig ausmachen können!
Doch die eigene Wirklichkeit findet nur im Kopf statt! Passend Muster und Erfahrungen werden immer während mit dem Neuem überprüft und verknüpft. Doch gerade alte „bewährte“ Denkstrukturen müssen nicht zwangsläufig gut für uns sein.
Denn unser Ohnmachts-Speicher ist voll mit Erinnerungen an früher. Doch Leben funktioniert vorwärts, Erinnerung ziehen uns zurück.

Wie wir verändern…

Ihre Software benötigt ein neues Update, um die Möglichkeit zu erhalten, Energieräuber ausfindig zu machen auf das Abstellgleis zu schicken – eben anders zu handeln.
Denn Ihre „alte“ Landkarte ist nicht Ihre „neue“ Landschaft. Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, dann beginnt die Veränderung.

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Autor: Uwe Pettenberg | 2 Kommentare »

Kindheit. Nach der Schwangerschaft die wichtigste Zeit, die uns lebenslang prägt.
In den ersten 6 Jahren wird wesentliches Lebenspotenzial in uns festgelegt.
Dennoch ist unsere Haltung im Umgang mit möglicherweise schlimmen Erfahrungen aus dieser Zeit uns überlassen und heute steht es uns frei, ob wir hindernd oder fördernd damit umgehen.

Eine für uns schlimme Kindheit, die wir hatten lässt sich nicht verändern und wir sollten auch nichts schönreden. Die Wunden, die wir erlitten haben, schmerzen hin und wieder.
Aber wir können lernen, den Schmerz zu lindern!

1) Akzeptieren, was gewesen ist.

Vergangenheit ist rückwärts gewandt, die Zukunft vorwärts. Wenn wir akzeptieren, was gewesen ist, hören wir auch auf, unseren Eltern emotional hinterherzurennen.
Wir verschwenden keine Energie mehr darauf, unsere Liebe, die wir nicht bekommen haben, „einzuklagen“! Wir setzen einen Schlusspunkt.

2) Ein neues Bild von uns selbst.

Der Schlusspunkt ist der Anfang von etwas Neuem! Denn die Glaubenssätze („mir gelingt nichts…“, „ich werde sowieso nicht geliebt…“, „ich werde nicht gesehen…“, „ich bin immer der letzte…“) von damals, müssen uns heute nicht mehr interessieren. Sie blockieren uns nur und rauben uns den Raum, Neues zu integrieren. Wir „machen“ uns ein neues Bild von uns selbst und übernehmen die Regie für unser Leben.

3) Nicht „opfern“, sondern zur Tat schreiten.

Denn nur wer zugibt, was er wie tut, kann verändern. Wir müssen zur Tat schreiten, damit wir uns in unserer Opferrolle nicht zu gut gefallen! Denn auch diese hat eindeutige Vorteile für uns: ich „klage“ andere an und vermeide die eigene Verantwortung.

Nur wenn ich den Willen und den Mut habe, jetzt eine neue Strategie zu entwickeln und diese auch umzusetzen, gelingt mein Leben! Vom Gefängnis in die Freiheit!

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Autor: Uwe Pettenberg | Kommentar schreiben »

Die meisten Menschen haben Angst vor Ablehnung.
Nicht dabei zu sein, nicht „mitspielen“ zu dürfen, nicht beachtet zu werden und keine Anerkennung zu erhalten – all das wird als bedrohlich empfunden und macht uns abhängig von den Ideen anderer.

Diese Minderwertigkeitsgedanken resultieren aus gespeicherten Kindheitsängsten.
Ein Kleinkind, das nicht umsorgt wird, stirbt im schlimmsten Falle. Wir Erwachsenen benötigen andere Menschen, um uns selbst zu reflektieren. Auch das ist lebensnotwendig.

Die Angst vor Ablehnung lässt uns zum „Kontrolleur“ werden…

Fühlen wir uns also unsicher, suchen wir die Kontrolle im Außen.
Wir wollen immer perfekter werden, damit niemand etwas gegen uns sagen kann.
Damit niemand einen Grund hat, uns auszuschließen.

Wir beginnen vielleicht sogar über Andere zu bestimmen, bevor sie über uns bestimmen. Wir gehen sogar soweit Andere zu erniedrigen, um damit unseren eigenen Wert kurzfristig zu erhöhen.

Wie wir verändern…

Auf Dauer bezahlen wir jedoch einen hohen Preis. Diese Mechanik verhindert Einsichten und damit, die für unser Leben so wichtige, Veränderung. Wir beschränken das Wichtigste, was wir haben: unser Leben!

Veränderung gelingt nur, wenn ich mir selbst eine neue Strategie erlaube.
Wenn ich weiß, wo ich stehe und was ich will. Erst dann bin ich in mir gestärkt und fühle mich nicht immer gefordert im Außen zu glänzen!

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Autor: Uwe Pettenberg | Kommentar schreiben »

Bei Bulimie sprechen Ärzte von einer Körperschemastörung. Wir nehmen unseren Körper anders war, als unsere Umwelt ihn sieht. Es fehlt uns die „richtige“ Einstellung zum eigenen Körper.

Denn die Quelle unseres Heißhungers, mit späteren herbeigeführtem Erbrechen ist unsere Bezüglichkeit zur eigenen Lebenssituation, auf die wir keine geeignete Antwort finden.
In den meisten Fällen ist es aber nicht die aktuelle Situation, sondern die soziale Interaktion in unserer Herkunftsfamilie. Die aktuelle Situation ist nur der Auslöser über diese Frustration.
So leiden dann alle Beteiligten in der heutigen Gegenwarts-Familie und keiner weiß genau warum!

Ursprünglicher Grund – aus sozialsystemischer Sicht – ist die Sehnsucht nach tatsächlicher Eigenständigkeit und der Distanz und oftmals Schüchternheit zur Mutter.

Wir haben kein wirkliches „Gewicht“ in der Familie und in Bezug zur Mutter.

In der Regel empfinden wir die Mutter als sehr einnehmend. So schwanken wir zwischen „brennenden“ (Speiseröhre) Sehnsüchten nach dem Fortkommen im eigenen Leben und der Angst, die eigene Mutter zu enttäuschen, die doch alles für uns gemacht hat. Leider oft auch zu viel.

So kommt es häufig vor, dass wir der Mutter im späteren Alter mit Ärger begegnen und oftmals nicht wissen warum. Es ist die unterdrückte und unausgesprochene Wut, die wieder keinen passenden Kanal findet.

Das Einzige was jetzt – oftmals nach Jahren – hilft, ist die AKTIVE Selbst-Findung. Der Aufbau einer eigenen Strategie, die mich das Leben annehmen und gestalten lässt. Selfness, als Programm, statt Wellness als „temporäre Fassade“.

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Autor: Uwe Pettenberg | 2 Kommentare »

Pollenallergie oder Heuschnupfen ist, schulmedizinisch gesehen, eine fehlgesteuerte Immunreaktion des Körpers gegenüber Baum- und Blütenpollen. Häufig tritt zudem eine Kreuzallergie mit Nahrungsmitteln auf, deren Strukturen wenigstens in einem Merkmal denen der Pollen ähneln. Zum Beispiel Gras- und Getreidepollen mit Hülsenfrüchten, Birkenpollen mit Äpfel, Steinobst, Haselnuss…

Das Wort Allergie entstammt der griechischen Sprache und heißt übersetzt FREMD-REAKTION! Eine Allergie ist also eine fremde Reaktion auf Stoffe, die an sich nicht „ungesund“ sind. Unser Körper reagiert also „fehl interpretierend“ auf einen Stoff, der an sich harmlos ist. Unsere Reaktion ist also Ausdruck einer Fehlinterpretation zu dem Allergen und nicht eine Aktion des Allergens selbst!

Doch worauf dann?

In der Körpersoziologie (SED-Methode) gehören Schleimhäute, die in Mitleidenschaft gezogen sind, zur Repräsentation der Mutter in der Familie.
Aufgrund möglicher unterdrückter Reaktionspotenziale, bezüglich mangelnder Selbstunterscheidung gegenüber der Mutter kommt es zu einer negativen Rückkoppelung im Körper. Die damit mangelnde Selbstunterscheidung zur Mutter, kommt durch ehemals unterlassene Äußerungen gegenüber eben der eigenen Mutter!

Die heutige Reizung der Nasenschleimhäute ist dann später Ausdruck einer überhöhten Erwartungshaltung, die durch andere massiv enttäuscht wurde!
Wird das eigene überhöhte Erwartungspotenzial abgebaut, kann die Überaktivität und Empfindlichkeit der Zellen im Laufe der Zeit wieder abnehmen.

Wir sind also nicht auf jemanden allergisch, sondern wir sind zur Mutter befangen und haben zu ihr eine mangelnde Selbstunterscheidung. Die Befürchtungen werden oftmals sogar aktiv geäußert: „Hoffentlich werde ich nicht so wie meine Mutter…!“

Hören wir dann auf gut gemeinte Empfehlungen des Arztes bekommen wir – neben vielen Medikamenten – folgenden Rat: Achten Sie bitte auf dies und jenes… Gehen Sie nur nach längerem Regen spazieren, wenn die Luft pollenarm ist… in der Wohnung feucht wischen… und damit tun wird genau das, was schon ehemals unser Problem ist: wir schränken uns immer mehr ein! Eine ungünstige Spirale!

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Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Thema Heuschnupfen?

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