Asthma – Ich will frei leben.
Autor: Uwe Pettenberg | Bisher 2 Kommentare »Asthma bronchiale (griech. Atemnot) ist die chronische Erkrankung der Atemwege bzw. eine dauerhaft bestehende überempfindliche Reaktion.
Was fällt vor? Durch die „äußere fremde Verschmutzung“ kommt es in den eigenen Bronchien zu einer vermehrten Sekretbildung von Schleim. Der Körper tritt in Aktion und möchte „Reinigen“ und sich von dem „Fremden“ befreien.
Die Schleimbildung führt zu Verengung und Verkrampfung, bis hin zu Beklemmungs- und Erstickungsgefühlen, Kurzatmigkeit und Schmerzen.
Neurologische Wissenschaftler haben mit einem Blick auf unser Gehirn nachweisen können, dass Nervenzellen im Stirnlappen, die bei unangenehmen Gefühlen aktiv werden, für die Beschwerden bei Asthma und Bronchitis eine wichtige Rolle spielen. Ein Teil der Beschwerden werden also nicht nur dadurch bestimmt, wie viel Sauerstoff tatsächlich in die Lunge gelangt, sondern vor allem auch, in welchem emotionalem Zustand wir durch äußere Ereignisse sind – so die Wissenschaftler. Unsere emotionale Wahrnehmung, hat also einen deutlichen Einfluss darauf, wie wohl oder unwohl wir uns beim Luftholen fühlen.
So ist unsere eigene, innere Bewertung der äußeren Umstände ausschlaggebend.
Wenn wir also glauben, wir werden durch unsere äußeren Lebensumstände in unserem eigenen Leben eingeengt und schaffen es nicht, dies durch Kommunikation aktiv zu äußern und damit zu verändern, führt dies zu einer negativen Rückkoppelung: die Befindlichkeit der Lunge (sozialsystemisch gesehen das Organ der Kommunikation) zeigt uns den für uns ungelösten Lebenskampf um Lebensraum (Verengung!) in Familie und/oder Partnerschaft.
Die Lösung liegt somit darin, dies zu erkennen und sich den Raum bewusst zu nehmen bzw. einzunehmen. Bei Kindern, spreche ich von dem „unerhörtem Rufen der Kinder“. Hier gilt es, dass die Eltern Ihre Beziehung überprüfen, die Rollen von Vater und Mutter klar regeln und dem Kind Raum zur Eigenentfaltung ermöglichen.
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Hallo Herr Pettenberg,
ich habe mal wieder auf Ihren Seiten herumgestöbert und möchte zu o.g. Artikel etwas schreiben.
Vor 4 Jahren wurde auch bei mir Asthma bronchiale attestiert. 2010 begann ich eine Ausbildung in ILP (Integrierte Lösungsorientierte Psychologie) und machte den Selbstversuch mein Asthma ohne Medikament zu behandeln.
Ich vermutete genau das was Sie beschreiben: eine psychisch hervorgerufene Erkrankung. Das machte sich besonders in stressigen Situationen bemerkbar. Streit mit dem Partner, Unzufiedenheit mit der beruflichen Entwicklung, das Gefühl den Zug zu verpassen (ich schaffte kaum noch die Treppen hoch zum Bahnsteig zu rennen, oder auf der Fahrt zum Flughafen bekam ich Atemnot bei dem Gedanken zu spät zu kommen).
Nun, ich bin wirklich kein Freund von Medikamenten, deshalb benutzte ich meine Kenntnisse aus der ILP-Ausbildung und ließ das Spray weg.
Zeitgleich veränderte ich meine Lebenssituation und benutze heute nur in Ausnahmefällen mein Spray (z.B. bei ungünstiger Wetterlage)
Ich kann also Jedem nur ans Herz legen zuerst Seelenpflege zu betreiben und mit dem Arzt zu besprechen wieviel Medikament nötig ist.
Herzliche Grüße aus Berlin
Danke für Ihren ausführlichen Kommentar, der mir wieder einmal mehr eine wichtige Bestätigung ist.
Gleichzeitig wird er auch andere Menschen ermutigen, ihre Befindlichkeit auch auf diese Weise zu betrachten.
Herzlichst, Uwe Pettenberg