Krebs – Seinem Selbst entfremdet.

Autor: Uwe Pettenberg | Bisher 2 Kommentare »

Krebserkrankungen sind heute die zweithäufigste Todesursache. Die Öffnung der einzelnen Krebszellen enthüllt uns die zugrunde liegende Thematik. Auf der Körperebene wird verdeutlicht, dass hier jemand von seinem ureignen Lebensweg abgekommen ist.

Krebs gehört schulmedizinisch nicht zu den anerkannten psychosomatischen Krankheiten.
Aber es gibt viele Hinweise aus sozial-systemischer Sicht, die darauf deuten lassen, dass sich das soziale Umfeld, aus dem der krebskranke Mensch kommt und wie er mit den Dingen die dort vorfallen umgeht, eine Auswirkung auf diese Krankheit haben.

Hinter der äußerlichen Angepasstheit erscheint eine gewisse Hoffnungslosigkeit und Bedrückung. Wichtige eigene Bedürfnisse (Freiheit, Ruhe, sexuelle Befriedigung, mitmenschliche Verbundenheit, eigene Anerkennung) werden vernachlässigt und so akzeptiert, wie es uns selbst nicht „gefällt“: man entfremdet sich von wichtigen eigenen Werten und Vorstellungen.

Der Klient ist durch geringe Entwicklungsmöglichkeiten und starren Strukturen, die ihm selbst nicht entsprechen, in seinem ureigenen Lebenssinn entfremdet.
Und es fällt ihm schwer, andere Menschen zu finden, die diese (von ihm selbst nicht klar erkannten und eben nicht zugelassenen) Bedürfnisse befriedigen können.

Erschwert wird dies noch dadurch, dass er sich nicht zumuten möchte und alle Menschen doch sehen sollen, wie gut er doch eigentlich ist. Und gerade dieses „Gutverhalten“ sollen in der Regel ganz bestimmte Menschen auch erkennen. Meist „bindet“ sich der Klient deshalb auch nur ganz fixiert an einen einzigen Menschen (Partner/ExPartner) und andere Kontakte werden eher vernachlässigt.

Altruismus, bis zur Selbstaufopferung, Konfliktverleugnung und Konfliktunterdrückung. Verlust eigener Lebensinhalte und – sinn.

So geht es darum, dem Körper die im Krankheitsgeschehen deutlich werdende Lebensaufgabe abzunehmen. Der Patient sollte seinen ursprünglichen Lebenssinn wieder finden – anstelle der Krebszelle, die den Körper findet und erobert.

Doch viele Menschen ignorieren oder bagatellisieren ihren Zustand nach der Diagnose, aus Angst vor dem Verlust ihrer gewohnten Ordnung oder ihren vorhandenen Bindungen.

Ein Ideal, von dem sie bereits enttäuscht wurden wird weiterhin aufrechterhalten. Sie tun das, was sie schon immer getan wurde und gehen wieder zur Tagesordnung über.

Damit vertun wir eine große Chance. Denn es gibt sie vielerorts: Spontanremissionen. Bei vielen Krebserkrankungen bilden sich Metastasen ohne medizinische Eingriffe spontan zurück. Auch nach hochgradiger Metastasierung. Eines haben diese heilenden Menschen in der Regel gemeinsam: es wurde eine außergewöhnliche und grundlegende Änderung in der Einstellung zum eigenen Leben ermittelt und vollzogen.

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2 Reaktionen zu “Krebs – Seinem Selbst entfremdet.”

  1. Etwas, von dem ich glaubte, dass es niemals passieren würde, ist in mein Leben getreten.
    Im Februar erhielt ich die Diagnose: Brustkrebs
    Mein erster Gedanke: “Schei……, das gibt’s doch nicht, das kann doch nicht wahr sein”
    Ich, als Coach und Trainerin und als jemand der schon viele Menschen unterstützt hat, den eigenen richtigen Weg zu finden, Krankheiten zu heilen, den guten Platz im Leben zu finden, usw, kriegt so eine Diagnose. Ich wollte es nicht glauben. Doch nach erstem sehr heftigem Widerstand, stellte ich mir die so sehr vertraute Frage: “Wofür ist es wichtig für mich? – Was ist mein Lernfeld?”

    Und natürlich gingen meine Gedanken in alle Richtungen und waren krampfhaft auf der Suche, nach der richtigen Antwort und ganz ehrlich, ich habe zwar ganz sicher wichtige Aspekte gefunden, die die Ursache sein könnten, aber… von der wirklichen Lösung war ich weit weg.
    Der klassische Weg der Schulmedizin: OP – Tumorentfernung – Bestrahlung und… alles wird gut!

    Mein Herz sagte: Nein, mein Herz sagte, geh den Weg deiner tiefen Überzeugung, d.h… erkenne die Ursache die den Tumor nährt, verändere, was nicht passt, verbinde dich mit Licht und Liebe und der universellen Heilenergie, und… folge dem göttlichen Plan, gib deinen Widerstand auf und folge deinem Herzen. Öffne dich für die Erfahrung, die für dich vorgesehen ist.

    Und was soll ich sagen: “… es fühlte sich gut an”.

    Und trotzdem gab es natürlich gleichzeitig auch einen Teil in mir der hatte Angst, dass es vielleicht nicht reicht, der hatte Angst, es am Ende doch nicht zu schaffen, oder wichtige Botschaften zu übersehen. Denn obwohl mir dieser Weg auf der einen Seite (theoretisch) ganz klar ist, und vertraut durch die Arbeit mit meinen Klienten, wußte ich trotzdem nicht, wie er für mich genau aussieht, und was so alles auf mich zukommt und… ob es wirklich lebbar ist.

    Aber…tief in mir ist eine große Gewissheit, dass es mir gelingt und, dass das Leben, mir die wichtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zukommen lassen würde und ich vertraue und fühle mich getragen und geführt.

    Uns so habe ich mich entschieden, mit offenen Augen, wach und beobachtend den Weg zu gehen, der sich Tag für Tag zeigt, mit dem Ziel, dass ich zu einem ganz bestimmten Termin (7.6.2011) verkünden kann…,
    der Tumor ist weg!!!

    Dieses Bild ist fest in mir und ich kann die Freude schon fühlen, die für mich und all die lieben Menschen in meinem Leben damit verbunden ist.

    Der Weg der Heilung, und ich gehe davon aus, dass meine Tumorerkrankung auf diesem Weg geheilt werden kann, waren Aufstellungen, Hypnotische Innenweltreisen, Vergebungsrituale, d.h. radikale emotionale Müllentsorgung und Befreiung von alten Mustern und Programmen.

    Und ich danke jetzt schon von ganzem Herzen meinem Mann Kuni und meinem Sohn Alexander, dem Rest meiner Familie und ganz vielen Klienten, Freunden und Bekannten, dass sie mich darin unterstützen, diesen Weg so zu gehen und mit mir ganz fest daran glauben, dass es gelingt. Sie haben keinen Moment daran gezweifelt.

    Von daher kann ich dem nur zustimmen, dass es bei der Krebserkrankung um mehr geht, als nur um einen körperlichen Defekt, den man einfach nur chirurgisch entfernen braucht. Ich durfte auf meinem Weg sehr viele Zusammenhänge ganz deutlich erkennen und alte Themen auflösen und hinter mir lassen und erfahre dadurch für mich eine ganz neue Freiheit und ein noch mehr “Ich selbst sein dürfen”.

    Und so bin ich jetzt sogar auch ein Stück weit dankbar für alle die Erfahrungen und Erkenntnisse und das eigene Wachstum in dieser Situation und freue mich auf meinen nächsten Kontrolltermin, der mir bescheinigen wird: “Alles ist gut”. Und wenn du Fragen hast und gerne mehr über meinen Weg erfahren möchtest, dann lass ich dich gerne daran teilhaben.
    Denn, vielleicht ist es auch ein bisschen Pionierarbeit, die ich leiste und die auch anderen Mut macht, neue Wege in der Medizin zu beschreiten.

    Liebe Grüße

    Karin Brüggemann

  2. Liebe Karin,

    hab lieben Dank für diesen offenen Kommentar.
    Wie immer erfahre ich gerne von dir.
    Und ich nehme auch diesmal gern daran Teil, mehr von deinem Weg zu erfahren, um von deinen guten Erfahrungen weiter zu lernen, anderen zu berichten und damit Mut zu machen!
    Danke. Uwe.

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