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	<title>Kommentare zu: Zwang – Die Absurdität der Anderen.</title>
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	<description>Coaching, Selbstfindung, Burn-out Support. ICHselbstAG®</description>
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		<title>Von: Ute Neehoff</title>
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		<dc:creator>Ute Neehoff</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 11:58:36 +0000</pubDate>
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		<description>Zu Ihrer Frage nach Erfahrungen mit dem Thema:
Ich kann Ihnen nur zustimmen. Standardmäßig wird bei Zwangserkrankungen Verhaltenstherapie angewendet. Die Konfrontation im Rahmen dieser Therapiemethode verstärkt oft das Problem, denn sowohl das soziale Umfeld als auch der zugrundeliegende Konflikt bleiben unangetastet. Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zur Heilung: es handelt sich in den meisten Fällen um eine frühkindliche Störung, in deren Folge sich eine Persönlichkeitsstörung entwickelt hat. Schnelle Heilung ist damit unmöglich. Ohne eine Nacherziehung in einigen Bereichen wird es nicht klappen. 
Obendrein habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Leidensdruck zwar enorm ist, aber der Krankheitsgewinn in letzter Instanz größer. Konkret: der Klient kneift, wenn es ans &quot;Eingemachte&quot; geht. Er bricht die Therapie ab. Zwangstherapien gibt es zum Glück nicht. Jeder darf sein Symptom behalten so lange er es braucht. Als Therapeutin ergänze ich innerlich: Ich achte Dich und Dein Schicksal.
Es grüßt Sie Ute Neehoff.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Ihrer Frage nach Erfahrungen mit dem Thema:<br />
Ich kann Ihnen nur zustimmen. Standardmäßig wird bei Zwangserkrankungen Verhaltenstherapie angewendet. Die Konfrontation im Rahmen dieser Therapiemethode verstärkt oft das Problem, denn sowohl das soziale Umfeld als auch der zugrundeliegende Konflikt bleiben unangetastet. Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zur Heilung: es handelt sich in den meisten Fällen um eine frühkindliche Störung, in deren Folge sich eine Persönlichkeitsstörung entwickelt hat. Schnelle Heilung ist damit unmöglich. Ohne eine Nacherziehung in einigen Bereichen wird es nicht klappen.<br />
Obendrein habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Leidensdruck zwar enorm ist, aber der Krankheitsgewinn in letzter Instanz größer. Konkret: der Klient kneift, wenn es ans &#8220;Eingemachte&#8221; geht. Er bricht die Therapie ab. Zwangstherapien gibt es zum Glück nicht. Jeder darf sein Symptom behalten so lange er es braucht. Als Therapeutin ergänze ich innerlich: Ich achte Dich und Dein Schicksal.<br />
Es grüßt Sie Ute Neehoff.</p>
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