Tinnitus = die „Alarmglocken“ der eigenen ICHselbstAG® überhört!

Autor: Uwe Pettenberg | Bisher 7 Kommentare »

Oder die Gegebenheiten des Marktes (außerhalb der eigenen ICHselbstAG®) nicht wahrhaben wollen!

Der unangenehme Tinnitus wird zunächst als eine akustische Wahrnehmung, die auf unser Ohr wirkt, wahrgenommen. Diagnostiziert als eine Störung der Hörfunktion.

Tinnitus ist aber ein Symptom und eben keine Krankheit. Denn gegen die Einordnung als Krankheit spricht auch das Phänomen des Isolierten Raumes: wenn sich ein hörgesunder Mensch in einem schallisoliertem Raum befindet, dann klagt er nach spätestens 10 Minuten über einen Tinnitus! Denn alle Geräusche werden in diesem Raum künstlich verdrängt! So bilden sich ganz automatisch „eigene“ Geräusche!

Beim Tinnitus feuern also auditorische Areale auch dann Impulse, wenn es gar nichts zu hören gibt, wie beispielsweise in einem schallisolierten Raum.

So können wir annehmen, dass der Mensch, der über einen Tinnitus klagt, in seiner Vergangenheit innere seelische Aspekte zu äußeren Ereignissen verdrängt hat.
Diese Verdrängung – eben nicht wahrhaben wollen, was in einem oder mehreren Fällen im Außen wirklich passiert – führt in unserer eigenen ICHselbstAG® zu einer physiolgischen Umkehrung, dem Tinnitus.

Der Tinnitus tritt immer scheinbar plötzlich auf. Doch bei näherem Hinsehen verhält es sich anders. Er ist immer der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Bei der Klärung der eigenen ICHselbstAG® aufgrund eines Tinnitus ist es daher nicht unbedingt wichtig, was verdrängt wurde. Es ist vielmehr von Bedeutung, wie der Klient verdrängt, was er verdrängt. Wie tun wir, was wir tun?

Das herauszufinden ist wichtig, denn der Tinnitus ist oft erst der Anfang einer „Nichtbeachtung der Marktgegebenheiten“ mit meiner und den anderen ICHselbstAG®´s.

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7 Reaktionen zu “Tinnitus = die „Alarmglocken“ der eigenen ICHselbstAG® überhört!”

  1. Ilse sagt:

    Hallo Uwe :-)

    Tja, Erfahrung mit Tinnitus? Und wie!!! Viele verschiedene Geräuche: Töne (schrille und tiefen-), Rauschen, oder die Wiederholungen von geräuche, die ich tags über gehört habe. Ich kann zum Beispiel nicht mehr erkennen, wann das Telefon klingelt, da es sowieso in meinem Ohr mindestens 10 mal mehr als normal klingelt, Türe, die auf und zu gehen, alles was ich mal höre kommt zurück. ich kann mich nicht mehr auf meine Ohren stützen um zu wissen, was sich um mich befindet. Da muß ich meine Augen zur Hilfe holen.
    Und die fangen auch an mich zu täuschen…

    Den Ärzte interessiert es nicht. Weißt Du was?
    Schöne Grüße
    Ilse

  2. Ralf Krauseq sagt:

    hallo, hatte mitte 2006 einen heftigen burnout. ende 2008 habe ich mich
    nach verschiedenen maßnahmen (kur, wiedereingliederung,psy-therapie, ichselbst AG kurs) entschlossen, meinen Beruf aufzugeben. es ging einfach nicht mehr. in dem moment, in dem ich den aufhebungsvertrag unterschrieben hatte, also eigentlich als der druck weg war, tauchte der tinitus auf. ich war echt verwundert darüber. wie es scheint, war der tinitus mein ersatz für den druck in der vergangenheit. ohne druck konnte ich wohl nicht leben. der tinitus war/ist für mich ein ausdruck von extremer spannung, die irgendwann zu singen anfängt. z. Zt. hab ich das mit einer tiefenentspannung ganz gut im griff.

  3. Liebe Ilse,

    nun kennen wir uns ja schon etwas und so darf ich sagen, dass es “gut” zu deiner Lebensgeschichte passt.
    Wie wir feststellen konnten, ist ja tatsächlich ein Fass zum Überlaufen gekommen. Und genau genommen war es schon soweit, dass du deine eigenen Worte und Taten nicht mehr “hören” konntest und wolltest.
    Das hat sich mit unserer gemeinsamen systemischen Arbeit ja schon in die andere, sehr positive Richtung verändert – dies hattest du mir auch schon bestätigt. So wie du mir die Situation schilderst, bist du auch in einer ständigen “Hab-Acht-Stellung” (Telefon, Türe etc…) Auch hier sollten wir nochmals den systemischen Blickwinkel ansetzen. Was versetzt dich in eine solche “Aktion”? Um die Geräusche ganz in den Griff bzw. aus dem Ohr zu bekommen empfiehlt sich zudem eine kontinuierliche Vorgehensweise in homöopathischen Einheiten zu geben, z.B. mittels Radionik/Instrumentelle BioKommunikation und diesmal ganz speziell in Richtung Tinnitus. Lass uns am besten telefonieren.

  4. Hallo Ralf,

    danke für den wichtigen Hinweis “Tiefen-Entspannung”.
    Auch das Auftreten des Tinnitus nach der eigentlichen Anspannung, nach der “Verdrängung” ist sehr typisch.
    Heute gehst du damit anders um, hast das gestern hinter dir gelassen.

  5. Marco sagt:

    Hallo,
    auch wir in der Schweiz kennen den Tinitus, zumindest ich. Glücklicherweise ist er ganz gering und somit kein Störfaktor. Interessant finde ich aber, dass je mehr ich im Stress bin, desto grösser das Geräusch wird. Komme ich vom Weg ab, so habe ich das Geräusch. Sobald ich zum Beispiel in den Ferien bin und mich völlig entspannen kann ist alles weg…..nichts zu hören.
    Was soll ich sagen, für mich ein super Indikator über mein Empfinden.
    Liebe Grüsse Marco

  6. Roberta sagt:

    Vielen Dank für den schönen und informativen Artikel. Die Kommentare helfen mir auch sehr. Herzliche Grüße! Roberta

  7. Hilfe bei Tinnitus
    Hallo,
    hier möchte ich dir, vielleicht einen neuen Weg aufzeichnen um dein Problem (hier Tinnitus)
    los zu werden.
    Warum entsteht Krankheit?
    Krankheit als Sprache der Seele!
    Überlege einmal:
    Woran hindert mich die Krankheit?
    Wozu zwingt mich die Krankheit?
    Was hat sich ereignet, als die Krankheit zum ersten Mal auftrat!
    Es gilt hier die Ursache zu finden- übrigens bei jeder Krankheit. Nicht nur die Symtome bekämpfen.

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